Flucht und Vertreibung (2003) – Eine Erinnerung an das internationale Kunstsymposium im Haus der Heimat Nürnberg

Neun Länder, zehn Tage und ein Thema, das bis heute bewegt: Im Frühjahr 2003 wurde das Haus der Heimat Nürnberg zum Treffpunkt internationaler Künstlerinnen und Künstler, die sich im Rahmen des Kunstsymposiums „Flucht und Vertreibung“ mit den Themen Heimat, Verlust und Erinnerung auseinandersetzten.

Zehn Tage lang arbeiteten Malerinnen und Maler, Bildhauerinnen und Bildhauer, Grafikerinnen und Grafiker sowie Kunstkritiker und Zeitzeugen gemeinsam an der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Teilnehmende aus China, Deutschland, Frankreich, Italien, den USA, dem damaligen Jugoslawien, Österreich, Rumänien und Ungarn brachten dabei unterschiedliche kulturelle Perspektiven und persönliche Erfahrungen ein.

Organisiert wurde das Symposium vom Haus der Heimat Nürnberg. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Initiatorin Dorothea Fleiss gemeinsam mit der Künstlervereinigung d.fleiss & east-west artists. Die während des Symposiums entstandenen Kunstwerke wurden anschließend im Nürnberger Rathaus präsentiert.

Kunst als Ausdruck von Erinnerung und Erfahrung

Flucht und Vertreibung prägen individuelle Lebensgeschichten und kollektive Erinnerungen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen eröffnet unterschiedliche Zugänge zu den Themen Heimat, Verlust und Neubeginn. Das Symposium von 2003 brachte Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen und schuf einen Raum für kreativen Austausch und gemeinsame Reflexion.

Einige der damals entstandenen Originalarbeiten befinden sich noch heute im Bestand des Hauses der Heimat Nürnberg. Mit einer kleinen Präsentation werden ausgewählte Werke erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Ausstellung lädt dazu ein, das besondere Kunstprojekt in Erinnerung zu rufen und sich mit seinen Themen aus heutiger Perspektive auseinanderzusetzen.

Hier finden Sie das Ausstellungskonzept und die Bildbeschreibungen.

Eine Erinnerung, die weiterwirkt

Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Symposium haben die Fragen nach Heimat, Zugehörigkeit und den Folgen von Flucht und Vertreibung nichts von ihrer Bedeutung verloren. Die Präsentation erinnert an die Begegnung internationaler Künstlerinnen und Künstler im Jahr 2003 und macht zugleich deutlich, wie Kunst dazu beitragen kann, Erfahrungen sichtbar zu machen und Erinnerung lebendig zu halten.

Von links nach rechts: Aufbau der Ausstellung Kuratorin Mobina Ilkhani

Grußwort von Doris Hutter, Geschäftsleitung im Haus der Heimat bis 2023 und Organisation des Symposiums im Jahr 2003

Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Mobina Ilkhani

Eine Kooperation mit den „Tagen der deutschen Kulturvielfalt im Haus der Heimat“.

Ausstellungskonzeption:
Mobina Ilkhani, Kunststudentin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), im Rahmen ihres Praktikums im Frühjahr 2026 im Haus der Heimat Nürnberg.



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Vortrag mit Dokumenten und Fotos: Auf den Spuren der eigenen Familiengeschichte

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Das Internationale Kunstsymposium „Flucht und Vertreibung“ (2003) – Eine Erinnerung