Rückblick: Jahresempfang 2026 im Haus der Heimat Nürnberg
Der Jahresempfang bot – wie in den Vorjahren – einen würdigen Rahmen, um auf die Arbeit des Hauses der Heimat zurückzublicken und zugleich Impulse für das kommende Jahr zu setzen. Das HdH steht als Kultur- und Begegnungszentrum für gelebte Vielfalt, Integration und gemeinschaftliches Engagement. Seit Jahren wird das Haus auch überregional für seine vorbildliche Integrations- und Kulturarbeit mit den Vertriebenen und (Spät)Aussiedlern hervorgehoben; insbesondere die enge Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und die Unterstützung für Zugewanderte aus Osteuropa und der Ukraine prägen die tägliche Arbeit.
Der Jahresempfang 2026 knüpfte an diese starke Tradition an: Er war ein Abend des Austauschs, der Wertschätzung und des Dialogs. Gäste aus Verbänden, Politik, Stadtgesellschaft und Kultur nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über aktuelle Projekte, Herausforderungen und Perspektiven auszutauschen. Auch das Engagement der vielen ehrenamtlich Aktiven wurde gewürdigt – ein wesentlicher Pfeiler der Arbeit im Haus der Heimat.
Rückblick: Ein bewegtes und erfolgreiches Jahr 2025
Beim Jahresempfang wurde das Jahr 2025 anhand der präsentierten HdH‑Blitzlichter nachgezeichnet – ein Jahr voller Engagement, kultureller Vielfalt und wachsender Vernetzung.
Starke Öffentlichkeitsarbeit & Reichweite
Das HdH konnte seine Sichtbarkeit deutlich steigern: steigende Followerzahlen, erfolgreiche Social‑Media‑Kampagnen und starke Interaktionen zeigen, wie sehr das Haus in der Stadtgesellschaft wahrgenommen wird.
Der Jahresrückblick hob hervor, dass das HdH 2025 seine Reichweite und Vernetzung spürbar ausbauen konnte – ein zentraler Baustein, um Kulturarbeit für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Jugend, Nachwuchs & kulturelle Bildung
Ein besonderes Highlight war das wachsende Engagement junger Menschen:
die HdH Jugend‑ und Kindertanzgruppe unter Leitung von Leonie Vetter,
das Jugendprojekt mit dem Künstlerkollektiv „Semetchki“ der AdBK Nürnberg (gefördert vom Bezirk Mittelfranken),
kreative Workshop‑Formate und neue Beteiligungsmöglichkeiten.
Literatur, Kunst & Erinnerung
2025 war geprägt von starken kulturellen Akzenten:
Literatursalon mit Elli Unruh,
Lesung mit Ira Peter,
mehrere Veranstaltungen mit jungen russlanddeutschen Autorinnen,
sowie die beeindruckende Ausstellung „Where The Poplars Grow“ von Irina Unruh, die weiterhin im HdH zu sehen ist.
Vernetzung im Stadtteil & gesellschaftliches Engagement
Das HdH engagierte sich aktiv in Langwasser und darüber hinaus:
Projekt „Heimatgefühle“ mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg,
Mitmachstand beim Straßenfest „Pommes für Vielfalt“,
Aktion „Kehrd Werd“ mit dem Bürgerverein Langwasser und Stadtteilpatin I.K. Hoffmann.
Jahreshighlights & Gedenkkultur
Besonders hervorgehoben wurden:
die Eröffnung der Lesetour „Deutsch genug?“ mit Autorin Ira Peter,
die Tage der deutschen Kulturvielfalt,
das Fest unter der Eiche,
sowie der Gedenktag „80 Jahre Flucht, Vertreibung und Deportation“, der überregional große Resonanz fand.
Ausblick: Gemeinsam in ein vielfältiges Jahr 2026
Im Anschluss an den Rückblick richtete der Jahresempfang den Blick nach vorne: Das HdH setzt 2026 verstärkt auf kulturelle Bildung, intergenerationelle Projekte und den Ausbau der Begegnungsarbeit.
Die enge Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Vereinen, Kulturpartnern und der Stadtgesellschaft bleibt dabei ein zentraler Pfeiler.
Mit Blick auf 2026 rückt das Haus der Heimat verstärkt Bildungs- und Kulturangebote, Begegnungsformate und die Weiterentwicklung der interkulturellen Arbeit in den Mittelpunkt. Der Jahresempfang setzte dafür einen inspirierenden Auftakt und zeigte erneut, welche wichtige Rolle das Haus für Nürnberg und weit darüber hinaus spielt.
Ein Abend, der verbindet – und ein starkes Signal für Zusammenhalt, Teilhabe und kulturelle Vielfalt.