21.06.2009:

Aussiedlerkulturtage der Stadt Nürnberg, Sonntag

Am Sonntag, 21. Juni wurde, in Zusammenarbeit mit Pfarrer Ludwig Schattenhofer, der Gottesdienst in der St. Maximilian-Kolbe-Kirche in Nürnberg Langwasser gestaltet und durch rund 60 Trachtenträger der Deutschen aus Russland, Oberschlesier, Banater und Sathmarer Schwaben, der Oberwischauer sowie Siebenbürger Sachsen bereichert. Pfarrer Schattenhofer predigte zum Thema „Die Angst als guter Freund“ und es umrahmte den Gottesdienst das Streicherquintett unter der Leitung von Marcus Hullin.
Doris Hutter als Organisatorin der Aussiedlerkulturtage dankte Pfarrer Schattenhofer für die Möglichkeit, den Gottesdienst in der Kirche feiern zu dürfen und erinnerte an die Herkunftsländer der Aussiedler, wo die Kirche eine wichtige Rolle gespielt hat und zum Kirchgang die Tracht getragen wurde. Sie zeigte sich dankbar für das vom Pfarrer angesprochene „Netz der Hand Gottes“, das den Gläubigen in der neuen Heimat Deutschland offen steht. Dann lud sie die Gemeinde zum Sektempfang ein.
Im Hof hatten die Oberschlesier unter der Leitung von Joachim Czernek einige Ausstellungen und Getränke sowie schlesische Spezialitäten bereit gestellt. Adelheid Zogel präsentierte als Zeitzeugin die Wanderausstellung des Hauses der Heimat „Erste Schritte in Friedland“ und Pater Parg die Ausstellung „Sibirien im Blick deutscher Missionare“

Zu den Klängen der Blaskapelle Nürnberg e.V. gestalteten die Trachtenträger für die sichtlich erfreuten Gemeindemitglieder einen Trachtenaufmarsch im Hof der Kirche und schafften den Rahmen für einen festlichen Abschluss der Aussiedlerkulturtage 2009.

Doris Hutter